Musik eines Anti-Romantikers

Mendelssohn, klar Felix, aber nein, hier ist von Arnold die Rede, dem Neffen zweiten Grades des Erstgenannten. Zu seinem Werk zählen Opern, Chorwerke, Symphonien, Konzerte, Lieder, Kammermusik und Klavierwerke, die sich freilich auf die zwei Stunden reduzieren, die auf dieser Gesamtaufnahme zu hören sind. Neben den Folgen von kleinen Charakterstücken verdienen die Sonaten Interesse. Sie sind von einer sehr klaren Sprache, betont klassischen, um nicht zu sagen schlichten Zuschnitts, die mit der Romantik nichts zu tun haben. So war Arnold Mendelssohn gewissermaßen, zumindest in seiner Klaviermusik, ein verfrühter Neoklassiker. Elżbieta Sternlicht respektiert diese strenge Form in ihrer Interpretation, doch ist die Musik stets von einem bewegungsorientierten Puls belebt. Remy Franck Pizzicato, 02.08.2018
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Höreindruck, Arnold Mendelssohns gesamtes Klavierwerk auf 2 CDs, Weltersteinspielung

Immer wieder stand die Familie Mendelssohn im Fokus von Forschern und Biografen. Erstaunlich, wie viele bedeutende Persönlichkeiten sich unter den Nachkommen des jüdischen Philosophen Moses Mendelssohn befinden. Die in Polen ausgebildete und in Berlin lebende Pianistin Elżbieta Sternlicht hat sich insbesondere mit dem Werk von Fanny Mendelssohn beschäftigt. Aber auch andere Familienmitglieder und deren Musik haben sie fasziniert. Arnold Mendelssohn avancierte zu einem der bedeutendsten Kirchenmusikern seiner Zeit. Nach seinem Tod 1933 war seine Musik während der Naziherrschaft verboten. Erstmalig hat Elżbieta Sternlicht das Klavierwerk nun eingespielt. Mit seiner betont klaren Sprache war Arnold Mendelssohn seiner Zeit fast voraus. Schlicht und unprätentiös ist auch das Spiel und passt sich dem Gestus der Musik an. Eine interessante Einspielung, die eine neue Perspektive auf das umfangreiche Schaffen der Familie Mendelssohn eröffnet. Anja…
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Arnold Mendelssohns Klavierwerke von Elżbieta Sternlicht eingespielt

Die in Berlin lebende polnische Pianistin Elżbieta Sternlicht hat auf zwei CDs die Weltersteinspielung des Gesamtwerks für Klavier von Arnold Mendelssohn (1855–1933) vorgelegt. Arnold Mendelssohn, ein Sprössling der berühmten Familie Mendelssohn, war zu Lebzeiten als Komponist bekannt und geschätzt, geriet aber nach seinem Tod 1933 in völlige Vergessenheit. (…) Die Pianistin hat die Vielseitigkeit ihres Repertoires in zahlreichen Konzerten in Europa, Amerika und Asien unter Beweis gestellt. Über das klassische Repertoire hinaus bringt sie auch Werke weniger bekannter oder vergessener Komponisten zur Aufführung und verschafft so den Namen dieser Komponisten und ihren Werken neues Gehör. Neben den Werken von Arnold Mendelssohn hat Elżbieta Sternlicht auch drei CDs mit Klavierwerken von Fanny Hensel geb. Mendelssohn (1805-1847) eingespielt. Ludwik Lewin Reunion, Israel, 06.06.2018 Słowo Żydowskie, Warschau, August 2018
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Benefizkonzert mit Elzbieta Sternlicht

Nach Stationen in Warschau und Paris wirkt die Pianistin Elżbieta Sternlicht heute in Berlin, an der Universität der Künste. Sie interessiert sich für Werke verschollener, vergessener, verbotener jüdischer Komponisten und spielte das gesamte Klavierwerk Arnold Mendelssohns für Deutschlandfunk Kultur ein. Jetzt gastiert sie auf Einladung des Soroptimist Clubs in Regensburg – mit Werken von Fanny, Felix und Arnold Mendelssohn, Józef Koffler, Alexander Tcherepnin und György Ligeti. Mittelbayerische Zeitung, 21./22.10.2017
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Jüdische Rhythmen in japanischer Musik
Mazel tov in Japan

»In vielen Ländern haben sich verstreute Künstler-Emigranten dank der Musik wiedergefunden« ist im Programmheft zum Konzert der aus Warschau stammenden Berliner Pianistin Elżbieta Sternlicht zu lesen. Das Konzert war Emigranten und einer dunklen Zeit gewidmet, die »nie wieder« geschehen darf, auch wenn ihre Gespenster immer öfter wiederzukehren scheinen. Damals emigrierten einige jüdische Musiker aus Deutschland und Österreich nach Japan, wo sie sich als Komponisten, Dirigenten und Pädagogen etablierten. Der Einfluss dieser jüdisch-deutschen Musiker auf das dortige Musikleben – und insbesondere auf japanische Komponisten – ist unbestritten. Dies war auch im Programm der zwei Klavierabende mit Elżbieta Sternlicht deutlich zu hören. Die Berliner Konzerte im Jahre 2016 belebten die Erinnerungen an jüdische Komponisten, Dirigenten und Pädagogen, die durch ihr Wirken bedeutenden Einfluss auf die künstlerische Entwicklung der Musik in Japan nahmen.…
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Musikalisches Gewissen
Vortrag zum Werk Fanny Mendelssohn-Bartholdys

Die aus Polen stammende Wahlberlinerin Elżbieta STERNLICHT konnte als erste Wahl am Flügel gelten, denn die diversen Klavierstücke von »Introduktion und Capriccio« über »Abschied von Rom« bis zur »Serenata« präsentierte sie in ausgezeichneter Spielführung. mm Märkische Allgemeine, Potsdamer Stadtkurier, 26.10.2009
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Lange Nacht der Musik am Pfingstsonntag im CCC Brandenburg
Gänsehaut mit Blechdosen und Mussorgski

»Bilder einer Ausstellung« heißt der wunderbare Klavierzyklus von Modest Mussorgski, den der Komponist seinem verstorbenen Freund Viktor Hartmann gewidmet hat. Einfühlsam und energisch zugleich erweckte die Pianistin Elżbieta Sternlicht mit ihrem Klavierspiel Hartmanns Bilder zum Leben. Auch hier war Gänsehauteffekt garantiert. Ann Brüning Märkische Allgemeine, 02.06.2009
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Weill Recital Hall der Carnegie Hall

Die zweite Hälfte, Debussys Images Série I und II gewidmet, erwies sich als ein unerwartetes Vergnügen. Sternlichts Studium bei Perlemuter, einem großartigen Musiker und bedeutenden Interpreten von Debussy und Ravel, hat reiche Früchte getragen. Alle Debussy-Stücke wurden hier mit Eleganz und Schlichtheit wiedergegeben. Harris Goldschmied New York Concert Review, Frühjahr 2009
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Beeindruckendes Konzert mit Herz

Die Solisten im Duett waren an diesem Abend die Professorin Elżbieta Sternlicht von der Musikhochschule Berlin und Piotr Prysiażnik (Violine) vom Orchester der Deutschen Oper Berlin. Beide Protagonisten zeichneten sich durch besondere Virtuosität aus – eine perfekte Demonstration der klassischen Instrumentalmusik. Sie interpretierten die Werke, das verstand der Zuhörer, mit ihrem Herzen. Ein Dankeschön für diese wunderbare Stunde der Musik, die tiefen Eindruck hinterlassen hat. Dieter Hofmann Schweriner Volkszeitung, Plau am See, 01.07.2008
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Zum Wettbewerb für Neue Musik 2007

Bereits im November 2007 fand im Rathaus Schöneberg das offizielle Abschlusskonzert des unter der Schirmherrschaft des Staatssekretärs des Kultursenators André Schmitz stehenden, neu initiierten Wettbewerbs statt. Die Initiative, eine Plattform für Schüler und Lehrer zu schaffen, auf der sowohl kompositorische als auch instrumentale Leistungen vorgestellt und bewertet werden können, kam von der Pianistin und Pädagogin Elżbieta Sternlicht, die im Berliner Konzertleben schon lange mit spektakulären Konzerten moderner Klaviermusik bekannt ist. Das Ergebnis war überwältigend (…) die Anmeldungsliste war groß. Eine besondere Entdeckung war der junge Pianist Filip Roch Januchowski (Klavierklasse E. Sternlicht). (…) Dieser Wettbewerb für Neue Musik, der der Initiatorin Elżbieta Sternlicht zu verdanken ist, die sich mit großem persönlichem Einsatz für die Durchführung der Idee eingesetzt hat, ist eine notwendige Novität im großen Wald der traditionellen Wettbewerbe. Adelheid…
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Der polnische Pionier der Zwölftonmusik
Elżbieta Sternlicht spielt das gesamte Klavierwerk von Józef Koffler ein

Das Beiheft der hier zu besprechenden Doppel-CD äußert sich zwar in Polnisch, Englisch und Französisch, nicht aber in Deutsch. Das aber ist auch schon fast der einzige Mangel eines Projekts, das als Großtat in Sachen Koffler anzusehen ist. Die polnische Pianistin Elżbieta Sternlicht, die an der Universität der Künste in Berlin wirkt, hat das gesamte erhaltene Klavierwerk Kofflers auf zwei CDs eingespielt, ediert unter dem Signum APO 122/123 von einem Label mit dem originellen Namen »Acte Préalable«. (…) Als nächstes Werk schreibt Koffler seine Musique quasi una sonata op. 8 von 1927, die er Karol Szymanowski widmet. (…) Grandios, echt sonatenhaft ist der majestätische Beginn. (…) Nach dem »Allegretto á la polonaise« steht ein »Ben mosso« und ein »Sostenuto molto«, etwas melancholische Sätze, die die klangliche Wärme der Adagios Alban…
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Elżbieta Sternlicht kehrt zu Bach und Chopin zurück
Klavierabend

19Auf Ungewöhnliches muss man bei ihr immer gefasst sein. Elżbieta Sternlicht hat sich in den letzten Jahren vor allem für die Außenseiter des Repertoires stark gemacht. Die weltweit erste Gesamteinspielung der Klavierwerke des polnischen Komponisten Józef Koffler und drei CDs mit Musik von Fanny Hensel gehen auf ihr Konto. Ihre engagierten Programme haben uns mit fast vergessenen Werken NS-verfolgter Künstler und mit zeitgenössischen Komponisten aus Brasilien, Israel und Taiwan bekannt gemacht. Heute kehrt die Pianistin zu ihren musikalischen Wurzeln zurück, zum Kernrepertoire von Bach und Chopin, mit dem sie seit ihrer Kindheit vertraut ist. Ein besonderes Gespür für musikalische Poesie hat man ihr immer wieder bestätigt. Martina Helmig Berliner Morgenpost, 19.10.2006
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Fanny Mendelssohn
Klavierwerke

Für den Autor dieser Rezension ist allein schon das Allegro grazioso Nr. 1 den Kauf der CD wert. Das eröffnende Thema, das da erklingt, erinnert auf Anhieb an das Werk ihres berühmteren Bruders, beschwört aber ebenso den Geist eines Brahms-Intermezzos herauf. Eine große Überraschung – und eine, die den Hörer dazu bringen wird, dieses Stück immer wieder zu hören – ist der zweite Abschnitt, der uns geradewegs in den zweiten Satz des fast vierzig Jahre später entstandenen zweiten Klavierkonzerts von Brahms eintauchen lässt. (…) Es ist ein Werk von großer Schönheit, das von Sternlicht mit wunderbarer Zurückhaltung gespielt wird. Diese Weltersteinspielung zeichnet sich durch einen sehr guten Sound und Sternlichts betörendes Spiel aus. Die Pianistin hat bereits in ihrer Doppel-CD mit Werken von Józef Koffler eine wunderbare Interpretation eines völlig…
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Józef Koffler, Klavierwerke: CD 1

Im Programm hat das Label [Acte Préalable] die hier besprochene erste von zwei CDs mit Klaviermusik von Józef Koffler. In dieser gerade erschienenen Aufnahme, die sich durch ihren klaren Sound auszeichnet, spielt Sternlicht mit Esprit, Überzeugung und – so scheint es – Leidenschaft. Das Klavier klingt hell und ausgewogen. (…) Keines der Stücke ist lang – das umfangreichste Werk auf dieser CD ist das vortreffliche fünfsätzige Op. 8 (…). Die Stücke sind straff und schlank angelegt, was Sternlicht durch ihr wohl durchdachtes Spiel sehr gut zur Geltung bringt. (…) Die Vertonungen wirken insgesamt fein, empfindsam und reizend, manchmal schimmert ein Hauch von Schubert durch. (…) Wenn die anderen Aufnahmen [von Acte Préalable] das Niveau dieser CD haben, steht uns ein wahres Fest der Sinne bevor. David Blomenberg MusicWeb International, Januar…
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Brillante Komponistin erhielt spät Anerkennung
Konzert zum 200. Geburtstag von Fanny Hensel im Schloss Börnicke

Elżbieta Sternlicht schreitet zu ihrem Klavier. Ihre Finger verharren kurz tonlos auf den Tasten, dann plötzlich eilen sie los. Fantasia heißt das Stück. Ein bedrohliches Grummeln tiefer Töne füllt den Saal. Wenige Takte später wird es zu einem Reigen klarer, wohlsortierter Töne, der sich am Ende in einem Wirbel romantischer Virtuosität verliert. Die Pianistin erweckt mit dem Klavier Musik zum Leben, die den meisten Zuhörern dieses Abends unbekannt ist. Jan Hobohm Märkische Oderzeitung, 15.11.2005
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Pianistischer Koffler

Die polnische Pianistin Elżbieta Sternlicht, eine Schülerin von Zbigniew Drzewiecki und Vlado Perlemuter, hat für das Label Acte Préalable das gesamte Klavierwerk von J. Koffler aufgenommen. Dafür gebührt Ihr besondere Anerkennung. In ihrer Interpretation ist es der Pianistin gelungen, dem Werk von Koffler eine breite Palette farblicher Nuancen abzugewinnen und dem Zuhörer die bislang unbekannten Stücke auf äußerst ansprechende Weise näherzubringen. Die Weltersteinspielung der Klavierwerke von J. Koffler ist zweifelsohne verdienstvoll. Ermöglicht wurden die Aufnahmen durch die Unterstützung der Waldemar Koch Stiftung und der Stiftung ZURÜCKGEBEN. Krzysztof Rottermund Ruch Muzyczny, Warschau, 13.11.2005
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Hommage à Witold Szalonek

Das Konzert war dem vierten Todesjahr des polnischen Komponisten Witold Szalonek gewidmet. Die polnische Pianistin Elżbieta Sternlicht präsentierte ein Programm mit Werken von W. Szalonek und György Ligeti sowie Uraufführungen von Romuald Twardowski, Sidney Corbett und Rainer Rubbert. Insbesondere die Werke von G. Ligeti und R. Rubbert boten der Pianistin Gelegenheit, ihre Virtuosität und Kunstfertigkeit unter Beweis zu stellen. Das Konzert war außerordentlich gelungen und wurde vom Publikum mit herzlichem Applaus belohnt. Krzysztof Rottermund Kurier Polonica, Berlin, November 2005
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»Carmina Burana« und noch viel mehr…

Vor der Pause kam die eher selten gespielte Fantasie für Klavier, Chor und Orchester c-Moll op. 80 von Ludwig van Beethoven zur Aufführung. In der Interpretation von Sternlicht und Borsuk klang der Klavierpart entschieden solistisch. Die in Berlin lebende polnische Pianistin Elżbieta Sternlicht zeigte sich in Bestform und spielte den Klavierpart souverän und mit typisch sonorem Beethoven-Klang. Krzysztof Rottermund Ruch Muzyczny, Warschau, November 2004 Kurier Polonica, Berlin, Dezember 2004
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»Unerhörte Musik« mit Elżbieta Sternlicht

Im Rahmen der Konzertreihe »Unerhörte Musik« präsentierte die polnische Pianistin Elżbieta Sternlicht zwei deutsche Erstaufführungen, »Sto lat« (1998) von Piotr Lachert und »Epitaph« (2001) von Wilhelm von Grunelius. Außerdem spielte sie Luciano Berios »Sonata per pianoforte solo« (2001) in der Berliner Erstaufführung. In seiner »Sonata« bleibt Berio den eigenen ästhetischen und kompositorischen Prinzipien treu und macht reichlichen Gebrauch von avantgardistischen Klangtechniken. Die »Sonata« mit ihrer leichten, romantischen Aura und dem großen virtuosen Gestus bot der Solistin Gelegenheit für einen effektvollen Bühnenauftritt. Der Klavierabend von Elżbieta Sternlicht, die sich seit langem der Aufführung weniger bekannter Kompositionen und der Neuen Musik widmet, war außerordentlich gelungen und wurde mit großem Applaus bedacht. Krzysztof Rottermund Ruch Muzyczny, Warschau, 13.06.2004 Kurier Polonica, Berlin, Juli 2004
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Klavierabend mit Elżbieta Sternlicht im Kammermusiksaal der Philharmonie

Dass diese polnische Pianistin beliebt und bekannt ist, war bereits dem in den Kammermusiksaal der Philharmonie strömenden Publikum zu entnehmen. Dazu präsentierte Elżbieta Sternlicht ein überaus außergewöhnliches Abendprogramm. Für jeden Pianisten fast nicht zu bewältigende Brocken, gespickt mit technischen und rhythmischen Schwierigkeiten, dazu ungemein komplex an Inhalten. Die Pianistin interpretierte Schostakowitsch (24 Präludien op. 34) mit Bedacht und bescherte dem Zyklus eine eigene Dramaturgie durch artikulatorische Finessen. Debussy’s 12 Études, deren auswendiger Lernprozess allein höchste Achtung verdient, wurden stets ihrem programmatischen Titeln entsprechend präsentiert, so dass, ohne jede sonst übliche Romantisierung, der wahre Etüdencharakter der Stücke zum Vorschein kam. Adelheid Krause-Pichler Neue Musik Zeitung September 2003
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Ohne Chopin
Klavierabende mit Elżbieta Sternlicht und Arcadi Volodos

Elżbieta Sternlicht spielte zwei vollständige Klavierzyklen, beide offensichtlich den von Chopin etablierten Gattungsmustern verpflichtet: die Preludes op. 34 – wie jene Chopins in allen Tonarten geordnet – von Dmitri Schostakowitsch und die »a la memoire de Frédéric Chopin« geschriebene Douze Études von Claude Debussy, zwei großartige, viel zu selten zu hörende Zyklen. Sternlichts pianistische Kunst ist darstellend… Wolfgang Fuhrmann Berliner Zeitung 12/13 April 2003
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In den Klangwelten moderner Musik Verheißungsvoller Auftakt des 4. Internationalen Pianoforums »…antasten…« in Heilbronn

…wurde am Donnerstagabend das 4. Internationale Pianoforum »…antasten…« in den Städtischen Museen Heilbronn eröffnet. Akustisch nicht gerade ideal sind die Museumsräume im Deutschhof, was beim Auftaktkonzert mit Elżbieta Sternlicht aus Berlin aber das einzige Manko bleiben sollte. Der Raum war voll besetzt, als Elżbieta Sternlicht sich an den Flügel setzte und gleich mit Menachem Zur’s »Center« und „Circle of Time« deutlich machte, welch exzellente Pianistin sich hier präsentierte. Der »…antasten…« Auftakt war ein verheißungsvoller, der deutlich machte: Hier wird nahtlos an die Qualität vergangener Pianoforen angeknöpft. Uwe Grosser Heilbronner Stimme 23.09.1999
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Im Schatten des Bruders

Umso dankbarer ist man für die vorgelegten Einspielungen, die acht Klavierstücke aus der Zeit von 1838 bis 1840 berücksichtigen. Gleichwohl verdient Elżbieta Sternlicht für diese sehr willkommene Repertoireerweiterung hohe Anerkennung. Giselher Schubert Fono Forum, August 1998
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Ein Trio für Violine, Altsaxophon und Klavier

Die eigentliche Überraschung des Abends aber war die Pianistin Elżbieta Sternlicht. Die Polin überraschte insbesondere durch eine sehr konturenstarke und von Kraftfülle gezeichnete Pianistik, die man ihrer eher kleinen, zarten Erscheinung gar nicht zugetraut hatte. Aus Elżbieta Sternlichts Interpretation der Debussyschen »L’Isle Joyeux« und der Schönbergschen »Sechs kleinen Klavierstücke« op.19 sprach denn auch unüberhörbar profilierter Gestaltungswille auf der Basis einer ganz und gar souveränen pianistischen Technik. Ilse Cordes Cuxhavener Nachrichten 05.07.1998
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Sternlichte Sternstunde
Im Kammermusiksaal triumphiert das Mysterium- und Elżbieta Sternlicht mit Messiaens opus magnum für Piano

Seinen abendfüllenden Klavierzyklus »Vingt Regards sur l’Enfant-Jesus« begann Olivier Messiaen im März 1944 im besetzten Paris und schloß ihn nach der Befreiung ab. Zu diesem Werk angemessener Versenkung lud nun Elżbieta Sternlicht in den Kammermusiksaal. Die Messiaen Spezialistin stellte sich dem zweiten Teil des pianistischen opus magnum, dessen Anforderungen an sprühende Virtuosität wie an zurückhaltende Konzentration sie mit Bravour erfüllte. Ihr farblich ausgewogener Anschlag sorgte für Transparenz auch in klanglich dichten Strukturen, ihre konzentrierte Artikulation selbst der horrend schnellen Vorschlagsfiguren sicherte rhythmische Klarheit trotz komplexer Faktur. …dieser kultivierten Interpretation, die mit Sternstunden klanglicher Delikatesse nicht geizte: das Mysterium wurde zum Triumph geführt. Volker Straebel Der Tagesspiegel, Berlin 02. 11. 1997
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Mozart in Moll und schwarze Messe mit Licht und Schatten.

…die dunkle Stimmung von Mozarts a-Moll Sonate K.V. 310, mit der Elżbieta Sternlicht ihren Klavierabend in der Philharmonie eröffnete. Bei Chopin’s Nocturnes war sie ganz in ihrem Element. Töne von pastellfarbener Zartheit ließ sie bei Nocturn f-Moll hören. Heinrich Heine sprach bei der Musik des Polen von Virtuosität im Gewande der Poesie: Elżbieta Sternlicht’s Klavierspiel ließ diesen Gedanken lebendig werden. Alexander Skrjabin’s 9. Sonate wirkt wie ein Panoptikum pianistischer Möglichkeiten. Große Meisterschaft bewies die Pianistin wieder bei der Gestaltung der leisen und zarten Abschnitte.Hier gelang es ihr, dem Zuhörer Schauer gruseligen Wohlbehagens über den Rücken zu jagen. Elżbieta Sternlicht bewältigte den zweiten Band von Debussy »Préludes« mit ihren hohen musikalischen und technischen Anforderungen in höchst bemerkenswerter Weise: eine Debussy Interpretin von Rang. ron Berliner Morgenpost 06.09.1995
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Fanny Hensel-Mendelssohn
Lyrische Stücke für Klavier

Die polnische Pianistin Elżbieta Sternlicht stellt »Lyrische Stücke für Klavier« von Fanny Hensel-Mendelssohn vor. Das tut sie mit Spielfreude und Präzision, mit atmosphärischer Dichte und klarer Durchhörbarkeit. Sie verzichtet auf pathetische Gesten, wie man sie sich in dieser durch und durch romantischen Musik auch denken könnte. Das zeichnet diese Produktion aus. Neue Zeitschrift für Musik, November 1993
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Plattenkiste

Das kleine aber engagierte Label Thorofon brachte eine Ersteinspielung von lyrischen Klavierstücken auf den Markt. Die in Berlin lebende polnische Pianistin Elżbieta Sternlicht interpretiert diese »Lieder ohne Worte« unsentimental und empfindsam zugleich, stets klar und gesanglich die Melodie herausgestellt und schließt so eine kleine Lücke im noch längst nicht erschöpften Repertoire dieser bisher unterschätzten Komponistin. ari Der Tagesspiegel, Berlin 13.12.1992
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Klaviermusik: Fanny oder Felix

Die lyrischen Stücke der Fanny Hensel-Mendelssohn werden zum Spekulationsobjekt für die feministische Musikgeschichte. Fanny ist in jedem Fall eine Meisterin der kleinen Form und des Charakterstücks; Elżbieta Sternlicht beweist diese These mit angemessen gefühlvollem und klangbetontem Klavierspiel. Frankfurter Neue Presse, 04.12.1992
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Konzert bei den Polen

Das Polnische Kulturzentrum trägt zum Prager Musikleben mit seinen traditionellen Konzerten bei. Beim letzten trat die Pianistin polnischer Herkunft, E. Sternlicht, auf. Drei Masurken aus dem op. 50 von K. Szymanowski glänzten durch Invention, Witz und harmonische Rauheiten der Musik unseres Jahrhunderts, und in der Darbietung der Künstlerin brachten sie einen großen Klang und plötzliche dynamische Kontraste mit sich. kit Lidova demokracie, Prag 20.11.1991
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Das Publikum dankte mit stürmischem Applaus

Die Berliner Pianistin Elżbieta Sternlicht spielte sich in die Herzen der Paulistaner Klassik-Freunde. Das Konzert war ein einmaliger Kunstgenuss. Das Publikum dankte mit stürmischem Applaus. HWF Deutsche Zeitung, São Paulo 09.08.1991
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Unerhört
Musik in BKA

Ein Nuancenreichtum,denn sie dann in Arnold Schönbergs Sechs kleinen Klavierstücken Opus 19 und den Drei Klavierstücken Opus 11 eindrucksvoll zur Geltung brachte. Sowohl der »aphoristische« Stil der kleinen Klavierstücke als auch die differenzierten »Klangfarbenmelodien« der Drei Klavierstücke wurden von Elżbieta Sternlicht mit äußerster Konzentration und Ausdruckskraft gespielt. (…) an diesem »unerhört« spannungsvollen Klavierabend. Franz Groborz Der Tagesspiegel, Berlin 18.04.1991
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Komponistinnen gestern und heute
Eine Ausstellung in der Amerika-Gedenkbibliothek, Berlin

Die vorzügliche Pianistin Elżbieta Sternlicht spielte in den »Erotiques« von Joanna Bruzdowicz jede Nuance aus und zeichnete so einen zarten Dialog zwischen zwei kompositorischen Prinzipien. Eine Komposition von Arvo Pärt mit dem Titel »Fratres« begeisterte die Hörer durch eine sphärenhafte Lyrik in gebrochenen Akkorden, in klarer Einfachheit, zauberisch, schön. Ursula Stürzbecher Das Orchester, Februar 1982
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